Keine Soldaten – keine Kriege! Jetzt drohen Drohnen.

Wieder haben eine Gruppe von geläuterten US-Soldaten ihre Kriegmedaillen publikumswirksam abgegeben. Hunderttausende sind ihrem Beispiel noch nicht gefolgt. Neue Jungs werden rekrutiert, damit sie dann nach vollbrachtem Verbrechen geläutert ihre Medaille abgeben können. Für den Fall, dass der Nachschub eines Tages dennoch ausgeht und die Jungs sich ihr Geld lieber auf heimischem Boden zusammenstehlen, anstatt es als Soldaten zu abzuverdienen, werden jetzt immer mehr Drohnen entwickelt. Vielleicht finden sich sogar ein paar hirnverbrannte Videogamer, die gerne von ihrem Heimcomputer aus eine solche Drohne zum Zeitvertrieb ins Ziel steuern. So könnte das Pentagon sogar die Ausgaben senken. Fürs betanken der Drohnen kämen Typen wie Beisserchen und Nummer 3 aus den populären James Bond Filmen in Frage. Oder Behinderte. Es ist nicht auszuschliessen, dass ein geistig Behinderter soweit geschult werden kann,  eine Drohne zu betanken und deren Bombenschacht neu zu befüllen. Man könnte das sogar PR wirksam als Integrationserfolg von Behinderten in die Arbeitswelt vermarkten. Die Frage bleibt bloss, wer die Drohnentankwarte schult und wer die Drohnen weiterentwickelt. Wenn die Ingenieure ebenfalls den Dienst quittieren und auch keiner mehr Raketen zusammenschrauben will, müsen die Drahtzieher der Schlächtereien eines Tages selbst in den Blaumann steigen.

Der österreichische Vordenker Franz Hörmann

Endlich jemand, der im Zusammenhang mit Geld auch von Ressourcen spricht! Zudem nicht nur von Rohstoffen, sondern auch von geistigen Ressourcen. Zudem nicht nur von dem absurden „geistigen Eigentum“ als geistige Ressourrce, sonderen auch von den geistigen Ressourcen mit dem verfemten Namen Liebe.

Franz Hörmanns Buch „Das Ende des Geldes“ zeigt auf, dass unser Geld – und dies schon seit geraumer Zeit – dysfunktional ist. Es dient uns nicht mehr als effektives Tauschvehikel und Kommunikationsinstrument für Wertvorstellungen. Es ist zum reinen Unterdrückungsmechanismus von allem, was in der UNO Charta und dem neuen Testament als menschlich und gut festgehalten wurde mutiert. Das heutige Geld ist unser höchstpersönliches Selbstzerstörungsprogramm. Das solange weiterläuft, bis wir es beenden oder – falls es schlecht programmiert wurde – abstürzt.. Hörmann liefert ausserdem eine Menge alternative Vorschläge mit denen er sich wohl ebenso viele Feinde bei den Systemanhängern  wie den Systemkritikern macht. Möge die Kraft des Arguments die Kraft der neuen Welt sein! Allah knows best.

Das Buch kann auf Hörmanns Webseite kostenlos heruntergeladen oder bei Amazon käuflich erworben werden.

Schlachtplan der Financiers

François Hollande gerät zwischen die Fronten! Nun, er ist nicht der erste. Aber vielleicht bald der letzte. Ein französischer Filmemacher hat ein internes Papier von Finanzinstituten gefunden, das bereits die ganze Strategie aufzeigt, wie Hollande in die Ecke getrieben und massakriert werden soll, falls er, entgegen jeglicher Erwartung, seine Wahlversprechen hält und dem französischen Gemeinwohl zu dienen beginnt. Der als Pudding bekannte neue Präsident wäre die Uberraschung des Jahrhunderts, würde er sich als Mann mit Rückgrat vom Gros seiner Kastenkollegen abheben, als einer, der sich mit dem Volk solidarisiert und sich auf ein Kräftemessen mit dem Kapital einlässt. Khaddafis Versuch endete mit einer Kugel im Kopf. Iran steht mit dem Rücken zur Wand und Russland pumpt Erdöl, um sich über Wasser zu halten, da eine leistungsfähige Zivilgesellschaft und Kreativökonomie nach Deutschem oder Schweizer Vorbild nach wie vor auf sich warten lässt. Es gibt also noch ganz andere Kaliber in dieser Disziplin, die sich nur mit Müh und Not über die Runden bringen. Hollande als Held wäre also geradezu ein Wunder.
Das Strategiepapier der Finanzhaie wurde wohl einfach im Sinne von Talebs Black Swan Theorie der Unwahrscheinlichkeit verfasst. Holland ist vielleicht kein Pudding, sondern eine Raupe, die sich als neuer de Gaulle oder gar Clovis entpuppt. Man sollte für alle Fälle gewappnet sein, wenn es um die Wurst geht. Insbesondere weil ja alles, abgesehen von der Wurst, bloss EIN Ende hat.

Für alle mit Liebe zur Französischen Sprache hier der kurze Film.