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Das 21.Jahrhundert – eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur oder das Ende der Zivilisation

Solange der Mensch gewalttätiges Handeln, Lügen und Betrügen nicht nur für ein unvermeidliches Übel, sondern für einen notwendigen, ja sogar richtigen Ansatz für Problemlösungen aller Art hält, wird es keine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur geben und die Zivilisation wird früher oder später kollabieren.  Gewalt kann jedoch nur überwunden werden, wenn wir die Natur und uns selbst so gut verstehen, dass uns gewalttätiges Handeln als sinnlos erscheint.

Wie sieht gewalttätiges Handeln auf der höchsten Stufe des Wirtschaftssystems, in der Finanzwelt aus? In einem weitgehend rechtsfreien, komplett undemokratischen Raum plündern die Banken und Investmentfonds via Zinsgebühren, Spekulation, Manipulation, Wirtschafts-Lobbying, Geldwäsche, Beihilfe zur Steuerhinterziehung und den unter ihrer Kontrolle stehenden Massenmedien die Realwirtschaft. Sowohl die Regierungen unserer sogenannten demokratischen, westlichen Staaten, als auch mehr oder weniger alle anderen Regierungen und Staaten auf dem Planeten sind bei dieser Plünderung entweder aktiv beteiligt, passive Zuschauer oder zahnlose Kritiker. Kein einziger Verantwortlicher der grossen, amerikanischen und europäischen Bankhäuser wurde nach der Finanzkrise von 2008 verurteilt. Statt dessen stellte man in Frankreich den Trader Kerviel von der Société Générale an den Pranger und in New York den Betrüger Madoff. Mario Draghi, der als Vizepräsident von Goldman Sachs mit dafür verantwortlich war, dass sich Griechenland mittels gefälschter Buchhaltung in die Eurozone schummeln konnte, ist seit dem 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank, sowie Vorstandsmitglied der „Bank der Banken“, der BIZ in Basel. Mario Monti, ebenfalls ehemaliger Angestellter von Goldman Sachs ist heute Präsident von Italien. Das Justizmonopol unserer Staaten ist also schleichend zu einem Monopol der Finanzwelt geworden.

Auf der zweithöchsten Stufe im System finden wir heute den Grosshandel, die Grossindustrie, Versicherungen und Rohstoffproduzenten. Dies ist die Welt von ArcelorMittal, Bechtel, Nestle, Swiss Re, Novartis, Toyota, und Monsanto. Sie plündern, da sie selbst zur Realwirtschaft gehören, die Menschen und den Planeten. Auch auf dieser Stufe sind Regierungen und Staaten, egal welcher Couleur, die willigen Vollstrecker sollte der „freie Markt“ nicht im Sinne der Multis spielen. Dazu gesellen sich die Wissenschaftler, die, zunehmend von der Privatwirtschaft finanziert, massgeschneidert Forschungsresultate für ihre Auftraggeber produzieren. Kommt es zu Rivalitäten und Rohstoffverteilkämpfen im grossen Stil, so wie bei der Aufteilung Afrikas zwischen China und dem Westen können die nationalen Armeen mobilisiert werden, um den Interessen dieser Grossunternehmen Nachdruck zu verleihen. Terroristen, Aufständische und autoritäre Herrscher sind deshalb ein gefundenes Fressen, da man dadurch die Kriege dem Fussvolk als humanitäre Intervention verkaufen kann.

Auf der dritthöchsten Stufe finden wir die Welt der KMUs und der Kleingewerbler. Diese können meist bloss noch ihre Angestellten ausbeuten. Da sie selbst jedoch schon unter massivem Druck der Grossunternehmen und der Finanzwelt stehen, suchen sie häufiger nach Kooperationsmodellen und machen ihre Angestellten zu echten Mitarbeitern, weil sie nur so als Unternehmen überlebensfähig sind.

Auf der untersten Stufe stehen alle eigentlichen Produzenten und Diener am Nächsten, die Landwirte, die freien Künstler, die freien Forscher, die Erfinder, die Handwerker, ein Heer von Hausfrauen, die Feuerwehr, die Altenpfleger und Landärzte. Sie können meist nur noch sich selbst, ihren Partner oder, im Falle der Bauern, Tiere, Pflanzen und Boden ausbeuten.

Eine Ausnahmeposition nimmt in dieser Konstellation die Computerindustrie ein. Sie ist die Branche, welche sich ausschliesslich auf Informationsverarbeitung konzentriert. Interessanterweise ist diese Industrie die einzige, welche seit Jahren bei stetig fallenden Preisen immer leistungsfähigere Produkte liefert. Deshalb ist die Computer bzw. Informationsindustrie mit dem Internet der ideale Partner für Bauern. Es ist an der Zeit diese Infrastruktur, welche für nicht einmal 50 Franken pro Monat unbeschränkt genutzt werden kann, intensiv in den Dienst der Landwirtschaft zu stellen. Das Internet ist der Ort, wo alle Informationen, jeglicher Qualitätsstufe für alle Menschen zugänglich werden. (Dazu gehört natürlich nicht die Weisheit des Herzens. Die kann nur jeder für sich allein in sich bzw. Bei Gott finden.) Überlassen wir das Feld nicht der Unterhaltungsindustrie, den Onlineshops und Masenmedien welche unsere Computer und Smartphones mit ablenkendem, geistigem Giftmüll fluten! Seit einigen Jahren findet via Internet zum Beispiel eine wachsende Zahl von höchst informativen Dokumentarfilmen, wie „Moving Forward“ vom Zeitgeistmovement, „Le monde selon Monsanto“ und „Zukunft pflanzen“ von Marie-Monique Robin oder „Water makes money“ ihren Weg zu Millionen von Menschen. Sie alle helfen uns, zu verstehen, wer wir sind, wie eine sinnvolle Zukunft aussehen könnte und welche Hindernisse uns dabei im Weg stehen. Und das ist bloss der Anfang. Allein schon die Möglichkeiten, die es gibt, das Verständnis der Kinder und Jugendlichen für Natur und Landwirtschaft zu fördern sind nahezu unbegrenzt.

Es gibt noch zu viele Bauern, die lieber über die Ausländer schimpfen, welche vom Schweizer Sozialsystem profitieren, als die transnationalen Banker anzuprangern, welche dem Staat Rettungsschirme abnötigen und das Reservegold der Nationalbank zu Schleuderpreisen verscherbeln. Es gibt auch noch zu viele Bauern, die über Rassisten schimpfen, aber nichts an europafreundlicher Politik mit offenen Grenzen und Massenimmigration auf dem Arbeitsmarkt auszusetzen haben. Es gibt noch zu viele Bauern, die denken, Permakultur und Zugtiere auf dem Acker seien die Antwort auf alle Fragen ohne auch nur Ansatzweise zu erklären, wie auf diesem Weg die aktuellen Mengen an Grundnahrungsmitteln für 7 Milliarden ( davon bald 4 Millionen in Städten wohnhaft) produziert werden können. Es gibt, und das ist wohl der härteste Brocken, immer noch viel zu viele Bauern, die den Boden und ihre Tiere nicht kultivieren und bereichern, sondern ausnützen und ausrauben; auf subtilere und weniger subtile Art und Weise, mit mehr oder weniger fadenscheinigen Begründungen, die meistens aus den Marketingabteilungen von Syngenta, Monsanto oder womöglich der Weltbank stammen. Deshalb brauchen wir eine Informationsoffensive, ja eine regelrechte Transformations-Bewegung.

Kein Mensch wird mehr dazu überredet werden können, in einer Armee zu dienen um ahnungslose Menschen in fremden Ländern zu töten, wenn er so gut informiert ist, dass er versteht, wem der Krieg in Wahrheit wirklich dient. Schon heute geben amerikanische Irakkriegsveteranen in öffentlichen Kundgebungen ihre Uniform und Auszeichnungen ab, aus Protest gegen den Missbrauch, der mit ihnen getrieben wurde. Morgen gehen sie die Uniform schon gar nicht mehr fassen. Kein Mensch wird mehr stolz darauf sein, in einer Bank zu arbeiten und einen Haufen Geld zu verdienen, wenn er versteht, dass unser Finanzsystem ein Diebstahls und Betrugssystem für jene ist, die genügend Kapital besitzen. Schon heute steigen mehr und mehr Banker aus ihrem Beruf aus, um einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Manche werde sogar Bauer. Morgen werden sie die sinnlose Erfahrung in einem Büro zu sitzen und über „Futures“ und „CDS“ zu reden gar nicht mehr machen wollen. Selbstverständlich wird auch keine Frau einem Mann mehr besondere Aufmerksamkeit schenken, der sein Geld mit kriminellen und unlauteren Mitteln erwirtschaftet hat, wenn sie versteht, wie zerstörerisch diese Gewalt ist und wie sie selbst letztlich als Frau, als Mutter und Mutter Erde die Leidtragende ist. Schon heute lassen sich viele Frauen scheiden, wenn sie merken, wie wenig die Beziehung zu ihrem betrügerischen Mann mit dem echten Leben und echter Erfüllung zu tun hat. Morgen werden sie diese Männer erst gar nicht mehr heiraten.

Nachsatz: Vergessen wir nicht: Geld war ursprünglich ein Kommunikationsmittel für Wertvorstellungen, das den Menschen erlaubt unabhängig vom Tauschhandel zu werden, der sich im Laufe der Spezialisierung der Berufe und der Ausweitung der Handelsnetze immer mehr verkomplizierte. Wertvorstellungen sind von Natur aus subjektiv, individuell und meistens irrational. Geld ermöglichte dass Menschen mit unterschiedlichsten Wertvorstellungen einen Tausch vollziehen konnten. Sobald wir dem anderen mit Gewalt einen Wert aufzwingen, hat das Geld seine ursprüngliche Funktion verloren. Den Bauern wird unentwegt der Wert ihrer Arbeit und der Früchte ihrer Arbeit aufgezwungen. Wenn wir uns informieren und verstehen, wie die Natur im innersten wirklich funktioniert, hören wir auf, uns und andere zu etwas zu zwingen. So und nur so werden Herr und Sklave beide zu ihren eigenen Meistern.

Euopäische Norm

Ab dem 1. Januar 2013 treten die neuen Europäischen Normen für den Bereich Equiden in Kraft. Dazu gehört unter anderem eine akustische Signalisationspflicht für Rückwärtstreten, wie sie schon aus dem Baumaschinenbereich bekannt ist. Damit wird endlich eine Lücke geschlossen. Das Projekt die gelben Warnwesten der Strassenarbeiter für alle Fussgänger zum Obligatorium zu machen, scheiterte bisher am hartnäckigen Widerstand Rumäniens. Das Ziel Brüssels bis 2050 das Sterben komplett abzuschaffen scheint damit wieder in weite Ferne zu rücken.

 

 

Agenda 2012

Die Welt fällt aus dem Rahmen. Selbst Reformen, die scheinbar gelingen, scheitern. Bald bricht nach zehntausend Jahren Landwirtschaft eine neue Epoche an. Die Agenda 2012 ist ein kleiner Ausblick. Formuliert in der Sprache unserer Zivilisation spricht sie von einer Welt ohne Krieg, ohne Armut und ohne Angst. Die neue Zeit wird wohl anders aussehen. Die Agenda 2012 macht bloss sichtbar, wie weit wir uns von einem wahren Leben in Fülle entfernt haben und wie sehr die Werkzeuge, die wir schaffen uns nicht mehr dienen. Selbst ein einfache Holzaxt verwandelt sich in den Händen eines Familienvaters unter bestimmten Umständen in ein Instrument, mit dem er seine eigene Tochter erschlägt.

Ohne ein kollektives Erwachen der Menschen werden wir uns immer weiter von unserer wahren Bestimmung entfernen. Die Agenda 2012 macht zumindest erahnbar, wie eine erwachte Menschheit zusammenleben könnte. Heute nennt man das Utopie. Doch unsere Kindeskinder werden vielleicht unseren Glauben an die Unabwendbarkeit von Gier und Unterdrückung in dieser Welt ebenso belachen, wie wir die felsenfeste Überzeugung eines kleinen Kindes belächeln, unter seinem Bett befinde sich ganz ohne Zweifel ein grauenhaftes Monster. Auch diese Agenda 2012 werden unsere Kindeskinder als ein ganz kindliches Kuriosum, als ein flugunfähiger Prototyp der neuen Zeit in ihren Museen ausstellen, falls es so etwas wie Museen dann noch gibt. Weiterlesen

Der Astronautengarten und die Zukunft

Wir sind alle Astronauten und die Erde ist unser Raumschiff – Buckminster Fuller

Wir bewegen uns auf ein neues Zeitalter zu. Viele Versionen des neuen Zeitalters zirkulieren in den Köpfen und Herzen der Menschen. Das Internet legt davon millionenfaches Zeugnis ab. Jede Version, von der Sprengung des Planeten durch Ausserirdische über die Fortsetzung des gehabten in einer höheren Oktave bis zum goldenen Zeitalter nirvanisierter Lichtwesen ist jede Option vorhanden.

Meine Version ist diese:

Im 21. Jahrhundert errichten die vereinten Völker eine stabile, nachhaltige Zivilisation. Sie besteht einerseits aus einer mehrfach redundanten, technischen Infrastruktur, zusammengesetzt aus Energie, Transport und Kommunikationsnetzen und den Produktions und Lebensräumen, vorwiegend konzentriert als Städte angelegt. Andererseits basiert sie auf einer planetaren, sozialen Organisation, welche sowohl die unterschiedlichen Interessen der Menschen als auch ihre ethischen Prinzipien integriert und miteinander in Einklang zu bringen vermag.

Der Aufbau dieser Zivilisation hat ihren Zweck nicht in sich selbst, sondern ist auf das neue Abenteuer ausgerichtet, zu welchem die Menschen gemeinsam aufbrechen Weiterlesen

Alles hat ein Ende

Mit einer überarbeiteten Version der „Globalen Verfassung“ geht meine Arbeit auf diesem Gebiet zu Ende. Der Text heisst neu „24 Universelle Standards und Spielregeln für das Zusammenleben der Völker der Erde“. Ich habe den Begriff „global“ entfernt weil er irreführend ist: es geht nämlich nicht darum, dass die Menschen sich global organisieren. Es geht darum, sich universell zu organisieren. Unser wahrer Bezugspunkt ist weder ein Land, noch eine Nation, noch eine Religion, noch unser Planet, noch ein grosser Bruder, der uns zuschaut. Der wahre, ultimative Bezugspunkt ist das Universum – das physische Universum und das innere Universum. Abgesehen davon bleiben ohnehin unsere Familie, unsere Freunde und Arbeitskollgen die vorrangige, massgebliche Lebensrealität.

 

24 Universelle Standards und Spielregeln für das Zusammenleben der Völker dieser Erde

„Ein inneres Erwachen der Menschen auf diesem Planeten ist erforderlich; ein Erwachen, das weit über die Definition neuer Spielregeln hinausreicht.“

 

Einführung

Die ersten drei Standards sind Gesetzmässigkeiten der Natur. Sie sind unser Anker, die Quelle, zu der wir jederzeit zurückkehren können. In allen Menschen sind alle drei Standards aktiv. Nur auf sexueller Ebene sind Mann und Frau eindeutig männlich und weiblich polarisiert. Sowohl das Gehirn als auch die Seele integrieren beide Prinzipien.

Die restlichen 21 sind Spielregeln von Menschen für Menschen. Sie verändern sich laufend. Sie können Herz, Verstand und Instinkt nicht ersetzen. Es handelt sich um Leitlinien. Standards und Grundregeln dieser Art, welche als Verfassung zu verstehen sind, müssen allen Menschen in ihrer materiellen, seelischen und geistigen Entfaltung dienen. Sie können nie mehr als ein immer genaueres Abbild der in jedem Menschen codierten, natürlichen, liebenden und fördernden Lebensgesetze sein, ganz sicher nie eine Garantie.Eigenverantwortung ist somit die goldene Regel, das Gesetz der Gesetze, das A und O des Zusammenlebens und elementare Bedingung der Freiheit.

 

Die drei Standards

1

Es kann nur einen universellen Standard im wahrsten Sinne des Wortes geben: Gott

Um klarzustellen: Gott als Quelle und Endziel allen Lebens, Gott als essentielles Licht der Schöpfung, Gott als Dimension, die unsere Vorstellungskraft übersteigt.

Wird dieser Universelle Standard von einem Individuum akzeptiert und integriert, glaubt er nicht nur an Gott, sondern vertraut auch auf Gott.

Ohne Herz, ohne Beteiligung des Herzens kann das Vertrauen auf Gott nicht entstehen. Ein lediglich intellektueller, mentaler Glaube oder ein instinktiver, triebgesteuerter Glaube kann kein Gottvertrauen schaffen.

Handkehrum kann auch ein Glaube, der den Intellekt und die Triebe ausblendet oder ablehnt nicht als Gottvertrauen gelten.

2

Der zweite Standard ist der Mutter-Standard.

Das Mütterliche gebärt und trägt als Empfangendes und Gebärendes zur Schöpfung bei.

Das Mütterliche bildet die Form.

Das Mütterliche ist passiv.

3

Der dritte Standard ist der Vater-Standard

Das Väterliche zeugt und trägt als Gebendes und Zeugendes zur Schöpfung bei.

Das Väterliche definiert die Form.

Das Väterliche ist aktiv.

 

Die 21 Spielregeln

4

Der Planet Erde ist das gemeinsame Erbe aller Menschen. Das Besitzrecht wird vom Nutzungsrecht ersetzt.

5

See, Meer und Flussufer sind grundsätzlich der gemeinschaftlichen Nutzung vorbehalten.

6

Die planetare Gemeinschaft besteht aus den freien Völkern der Erde.

7

Mit der internationalen, nationalen, regionalen und lokalen Gesetzgebung wird von den Völkern ein Rahmen für die Nutzung, Pflege und Gestaltung der Erde geschaffen. Die 24 Universellen Standards und Spielregeln sind die Grundlage dieser Gesetzgebung.

8

Nur die versammelten Völker sind ermächtigt, Gesetze im Rahmen ihrer kommunalen, nationalen und internationalen Strukturen in Kraft zu setzen und ausser Kraft zu setzen.

9

Die Redefreiheit ist universell und bedingungslos. Verleumdung, üble Nachrede, Aufhetzung, etc. können nicht eingeklagt werden. Nur Ansprüche und Behauptungen, die vor Gericht geltend gemacht werden, haben Gültigkeit und werden auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.

10

Es gilt die Maxime: jeder Mensch soll am gleichen Ort in Würde zur Welt kommen, leben und sterben können.

11

Jeder Mensch hat das Recht, sich frei auf dem ganzen Planeten zu bewegen, solange er sich an die Spielregeln vor Ort hält.

12

Die Produktionsbedingungen auf dem Planeten sind so zu gestalten, dass Transportwege für Güter möglichst kurz und die Produktionsmethoden möglichst sinnvoll sind, also den grössten gemeinsamen Nenner dieser häufig antagonistischen Faktoren zu bestimmen.

13

Jeder Mensch kann in Eigenverantwortung sämtliche Pflanzen des Planeten für den persönlichen Gebrauch nutzen.

14

Die Gemeinde, Departements und Staatsorgane verwalten und bewirtschaften alle gemeinschaftlichen Interessen.

Sie sind lokal, regional und national und international organisiert. Es gibt keine globale Verwaltung.

Zu den gemeinschaftlichen Interessen gehören:

Für die Exekutive

A

Der freie Fluss von Information und Energie. Dazu gehören abgesehen von Bildung, Forschung, Telekommunikation, Internet, Elektrizitätsnetz, Transportnetz und die verschiedenen Energieträger explizit auch das Geld als universelles Kommunikationsmittel für Wert.

B

Die Förderung und Stärkung der Gesundheit.

C

Der Schutz, die Pflege und falls möglich die Wiederherstellung und Heilung von Schwachen und Kranken.

Für die Legislative

Die Organisation und Koordination der legislativen Volksversammlungen und der beratenden Kommissionen.

Für die Justiz

Die Anwendung und Durchsetzung der Spielregeln mittels Verwarnung und Busse oder durch definitives Aussperren von Gesetzesbrechern aus der Gemeinschaft.

15

Jeder Nutzniesser der gemeinschaftlichen Infrastruktur, also der Elektrizität, der Telekommunikation, der Strassen, Schulen, Spitäler, der Verwaltung, der Parlaments, der Gerichte etc. leistet einen, seinen Mitteln entsprechenden, Staats-Beitrag in Form von Geld, Arbeit oder Naturalien. Ausgenommen davon sind die Kinder.

16

Unabhängig von der Verwaltung agieren die Räte der Weisen. Sie nehmen eine Vermittlerrolle zwischen allen Akteuren der Gesellschaft ein und gestalten beratend das Bildungswesen mit. Die Räte stehen in der Tradition der Kirchen, Hilfswerke, Sportverbände und anderen Organisationen auf Freiwilligenbasis. Die Räte der Weisen werden symbolisch von einem König präsidiert und konstituieren sich spontan und selbstbestimmt. Sie haben keinen Anspruch auf Staats-Beiträge.

17

Einmal täglich werden 60 Sekunden Stille weltweit geschaltet, ausschliesslich der Stille selbst gewidmet. Jeden Tag, wenn der Mond über der Datumsgrenze aufgeht, schalten alle Radio und Fernsehstationen 1 Minute Stille. Kein Ton, kein Bild. In öffentlichen Transportmitteln, Schulen, Telefonnetzen und im Internet und anderen Infrastrukturen wird ein kurzes Signal zu Beginn und Ende der Minute gesendet. Die Stillezeit verschiebt sich naturgemäss täglich um zirka 51 Minuten.

Dies ist der erste universelle, planetare, freiwillige Gottesdienst.

18

Unbestimmt.

19

Unbestimmt.

20

Unbestimmt.

21

Unbestimmt.

22

Unbestimmt.

23

Unbestimmt.

24

Unbestimmt.

Korrekturen und Neuauflage

„Die Globale Verfassung“ ist vor einigen Tagen als korrigierte und minimal überarbeitete Neuauflage erschienen. Abgesehen von einigen Flüchtigkeitsfehlern gab es in der Erstausgabe auch einen „echten“ Fehler. Dabei handelt es sich um einen statistischen Wert. Auf Seite 112 „Das Spielfeld“ stehen unter der Rubrik Wasser 198 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Person zur Verfügung. Diese Angabe ist in der Grössenordnung falsch. Es handelt sich um 198 MILLIONEN Kubikmeter, also 1000 mal weniger.

Eine kleine andere inhaltlich relevante Änderung habe ich im Verfassungstext vorgenommen. Im Teil „Aufgaben des Staates und der Bürger“ habe ich Nahrungsmittel aus dem Katalog der Aufgaben des Staates gestrichen.

Die Neuauflage ist erneut bei BoD erschienen, ein Verlag, den ich gerne weiterempfehle. Der Service ist sehr zuvorkommend und kompetent. Ausserdem hat Print on Demand den Vorteil, dass nicht unnötig Bäume gefällt werden. Jedes Jahr werden Tonnenweise Bücher weggeschmissen, die nicht verkauft wurden. Bei BoD kann das nicht geschehen.

Das Ego bei der Arbeit

Viele Pferdebesitzer haben Probleme, ihr Pferd in einen Anhänger zu verladen. Pferde fürchten sich vor engen Räumen. Ausserdem haben sie oft einen Höhenunterschied zwischen Boden und Wagen zu überwinden. Auf der Gummiunterlage können sie ausrutschen und in Panik geraten. Pferde, die schlechte Erfahrungen mit Anhängern gemacht haben, sind ohne sachkundige Betreuung nur noch schwer zu verladen. Das Risiko ist gross, dass sie sich selbst oder den Besitzer verletzen. Monty Roberts demonstriert in seinen Auftritten häufig, wie ein solches „Problempferd“ – welches in Tat und Wahrheit das Pferd eines Problembesitzers ist – mit Hilfe seiner Methode innerhalb einer halben Stunde lernt, die traumatische Erfahrung zu überwinden und den Trailer ruhig und vertrauensvoll zu besteigen.
In dem Video unterhalb dieses Posts wird klar erkennbar, wie das Ego des italienischen Pferdebesitzers bereit ist, jede neue Erfahrung, jede Einsicht zu leugnen, um seine Wette zu gewinnen. Nicht nur wegen des Geldes, das er verliert, sondern auch wegen der Ueberzeugung, die er verliert. Es ist fast so, als fürchtete der Mann, sein Leben zu verlieren. Die Demonstration könnte nicht treffender sein. Als die Stute Fara ihren Besitzer am Ende sogar in den Wagen hineinzieht, ist die Parabel perfekt.
Man sieht, das Ego ist das schlauste Wesen von allen und findet allerlei neue Schliche, um sich am Leben zu erhalten.
Das gleiche Ego, man bedenke es, ist auch am Werk, wenn es darum geht, zu begründen, warum ein Ausstieg aus der Kernenergie nicht möglich ist und warum Nationen gegeneinander Krieg führen müsssen. Der Unfall in Fukushima wird daran wahrscheinlich nicht viel ändern. Viele Reiter sind schon gestorben oder im Rollstuhl gelandet, weil sie ihr Pferd so lange schlecht behandelt haben, bis es sie abwarf. Das hindert viele andere Reiter nicht daran, ihre Pferde weiterhin tierungerecht zu behandeln. So werden nun auch wieder viele Menschen sterben, weil einige Menschen behaupteten, Kernenergie sei kontrollierbar und ungefährlich und allem Anschein nach auch noch den Unterhalt der Werke vernachlässigten. An der Börse kann man heutzutage ja bestimmt auch mit Gewinn darauf wetten, dass ein Kernkraftwerk kaputt geht…Es bleibt nach wie vor ein Geheimnis, was geschehen muss, um das Ego von seinem Thron zu stossen.

Das Video kann nur direkt auf Youtube betrachtet werden. Eine Gelegenheit, auch andere Videos von Monty Roberts und seine gewaltlose Methode im Umgang mit Pferden zu entdecken.

Die Globale Verfassung

Mein Buch „Die Globale Verfassung“ ist im Druck und kann ab sofort bestellt werden (Amazon.de, Orell Füssli). Das Buch beinhaltet den Entwurf einer Verfassung, die sich an der Idee einer ressourcenbasierten Zivilisation orientiert, Wobei unter Ressourcen sowohl die endlichen unseres Planeten als auch – und ganz besonders – die un-endlichen Ressourcen des menschlichen Geistes zu verstehen sind. Das Buch zeigt auf, warum das globale Finanzsystem keine rosige Zukunft bietet, sondern uns direkt ins Verderben führt und warum verzinstes Kapital nicht nur eine unnötige Institution ist, sondern auch die menschliche Ethik fundamental untergräbt, weil es letzlich nichts anderes als eine versteckte Form des Diebstahls ist.

Der grösste Teil des Buches besteht aus einer Art Enzyklopädie, einer Sammlung von Texten zu verschiedenen zentralen Aspekten des Lebens. Wer wissen will, wo wir 2011 tatsächlich stehen, kommt mit diesem Werk auf seine Kosten. Unter anderem mit einer detaillierten Berechnung, wieviel Land, Wasser, Sonnenenergie und Rohstoffe 2011 pro Person auf dem Planeten Erde zur Verfügung stehen. Ein ausführliches Quellenverzeichnis bietet ausserdem Hand zu eigenen Recherchen.

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Hier einige Auszüge als PDF zum runterladen.