China plant den Kauf von fünf US-Flugzeugträgern – für das Internationale Rote Kreuz

Erst letzte Woche soll eine Angestellte der Parteizentrale in Beijing Wikileaks neuer Konkurrenzplattform Freaksleaks Dokumente zugespielt haben, gemäss denen China mit der amerikanischen Regierung seit Sommer 2010 über den Kauf von mindestens fünf US-amerikanischen Flugzeugträgern der Nimitz-Klasse verhandelt. Die Flugzeugträger sollen zum Rückgrat einer globalen Rettungstruppe des roten Kreuzes werden und im Falle von Naturkatastrophen wie in Haiti als Megahubs für die Nothilfe und in Stand-by Zeiten auch als schwimmende Spitäler und Ausbildungsstätte für medizinisches Personal in Entwicklungsländern dienen. Da der Kauf von amerikanischen Staatsanleihen seit der angedrohten Herabstufung der USA durch Moodys von den Planwirten in Beijing heruntergefahren wird, suchen sie nach anderen Möglichkeiten, ihre immensen Dollarreserven sinnvoll anzulegen. Die Überkapazitäten der amerikanischen Armee sind deshalb ein gefundenes Fressen und sowohl China als auch die USA würden massgeblich davon profitieren. Die Chinesen fordern jedoch im Gegenzug, dass beide Schiffe, die den asiatischen Raum abdecken, vor der chinesischen Küste stationiert werden. Für den Umbau der Schiffe zum Hilfsstützpunkt müsste die jeweilige Region aufkommen. Gemäss dem Dokument wäre Brasilien bereit, sich massgeblich an den Kosten für das südatlantische Schiff zu beteiligen.
Als Option wurde in dem als vertraulich bezeichneten Dokument auch der Kauf zweier weiterer Flugzeugträger erwähnt, die zu Reinigungsmaschinen für die Weltmeere umgebaut würden. Dank ihrer nuklearen Antriebseinheiten wären sie gemäss Berechnungen in der Lage, bis zu fünfzig Tonnen Plastik täglich aus dem Meerwasser zu filtern. Als Gegenleistung für diesen Deal verlangt die chinesische Regierung jedoch, dass der Umbau von der europäischen Union finanziert werde und die gewonnenen Plastikrückstände, unentgeltlich während zehn Jahren für die Deckung des chinesischen Rohstoffbedarfs zur Verfügung stehen.
Über den voraussichtlichen Kaufpreis ist im Dokument nichts zu erfahren, aber angesichts des anstehenden Kollapses der US-Wirtschaft und den Umbaukosten für die neue Nutzung, wird er wohl nur unwesentlich vom Schrottwert abweichen.

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