Keine Soldaten – keine Kriege! Jetzt drohen Drohnen.

Wieder haben eine Gruppe von geläuterten US-Soldaten ihre Kriegmedaillen publikumswirksam abgegeben. Hunderttausende sind ihrem Beispiel noch nicht gefolgt. Neue Jungs werden rekrutiert, damit sie dann nach vollbrachtem Verbrechen geläutert ihre Medaille abgeben können. Für den Fall, dass der Nachschub eines Tages dennoch ausgeht und die Jungs sich ihr Geld lieber auf heimischem Boden zusammenstehlen, anstatt es als Soldaten zu abzuverdienen, werden jetzt immer mehr Drohnen entwickelt. Vielleicht finden sich sogar ein paar hirnverbrannte Videogamer, die gerne von ihrem Heimcomputer aus eine solche Drohne zum Zeitvertrieb ins Ziel steuern. So könnte das Pentagon sogar die Ausgaben senken. Fürs betanken der Drohnen kämen Typen wie Beisserchen und Nummer 3 aus den populären James Bond Filmen in Frage. Oder Behinderte. Es ist nicht auszuschliessen, dass ein geistig Behinderter soweit geschult werden kann,  eine Drohne zu betanken und deren Bombenschacht neu zu befüllen. Man könnte das sogar PR wirksam als Integrationserfolg von Behinderten in die Arbeitswelt vermarkten. Die Frage bleibt bloss, wer die Drohnentankwarte schult und wer die Drohnen weiterentwickelt. Wenn die Ingenieure ebenfalls den Dienst quittieren und auch keiner mehr Raketen zusammenschrauben will, müsen die Drahtzieher der Schlächtereien eines Tages selbst in den Blaumann steigen.