10 Minuten konstruktive Vorschläge in Erwartung des Mahdi

Präsident Achmadi Nejad brauchte dieses Jahr bloss zehn Minuten. Er schlug eine Neuordnung der UNO vor mit einer zukünftigen Gleichberechtigung aller souveränen Staaten bei der Ausarbeitung und Einhaltung internationaler Normen. Zudem forderte er die Rückgabe der gestohlenen Gebiete an die Palästinenser und machte die imperialen Mächte auf ihre inneren Widersprüchlichkeiten aufmerksam. All das ändert natürlich nichts an gewissen Rückständigkeiten im Iran, aber die UNO ist ja nicht der Ort um internde Angelegenheiten einzelner Nationen zu diskutieren. Sonst müsste man ja auch von den amerikanischen Gefängnissen sprechen, die mit ihrer auffällig schwarzen Belegschaft für NIKE produzieren, den verwahrlosenden Veteranen mit Kriegstrauma. Die horrenden Studiengebühren..

Die ausführlichere Rede vor der General Assembly.
 

Norbert Brakenwagen liest die globale Verfassung

Nach dem Interview auf Schweiz 5 hat sich Norbert Brakenwagen die Zeit genommen, mein Buch ganz zu lesen und es gestern auf Time To Do nochmals ausführlich vorgestellt. Der nächste logische Schritt wäre eine Debatte der vorgestellten Thesen  der „Globalen Verfassung“. Denn schon jeder einzelne Artikel der Verfassung – mal ganz abgesehen vom Grundlatenteil „Diagnose“ –  enthält eine Menge Sprengstoff und auch eine Menge Fehler, weshalb ich mittlerweile an einem neuen Buch arbeite. Nicht nur Rousseau war mit seinem „Gesellschaftsvertrag“ unglücklich, auch ich bin es mit der „Globalen Verfassung“.  Mir ist mittlerweile klar geworden, dass es eine globale Verfassung so nicht geben kann, sondern bloss allgemein anerkannte universelle Spielregeln und Gesetze. Das mag nach Spitzfindigkeit riechen, aber wer Worte und ihre Bedeutung schätzt und liebt, ahnt worauf ich hinaus will. Ein Beispiel: Die 12 Volt Autobatterie ist ein weltweiter Standard. Es gibt eine übersichtliche Anzahl von Typen für kleinere und grössere Motoren. Abgesehen davon sind sie universell verwendbar. Man kann deshalb von einem Universalstandard sprechen. Ich habe noch nie von jemandem gehört, der gegen die grausame Unterdrückung der Völker dieser Erde protestierte, weil sie mit einer 12 Volt Batterie in tyrannischer Weise gleichgeschaltet werden. Jeder, der für besondere Zwecke eine andere Batterie, mit einem anderen Standard braucht, kann diese abgesehen davon selber herstellen oder herstellen lassen. Ein einheitlicher, universeller Standard dient den Menschen. Damit wird natürlich nicht beantwortet, ob uns Autobatterien, Autos und anderer Zivilisationskram wirklich dienen oder uns letztlich zu entfremdeten Plastikwesen degradieren.

Ich glaube, dass Spielregeln, welche von allen Völkern auf dem Planeten genutzt werden können, den Charakter von solchen Universalstandards haben sollten. Also auch immer die Möglichkeite offen lassen, für besondere Zwecke einen eigenen Standard zu entwickeln – der vielleicht sogar eines Tages zum neuen Universalstandard wird, falls er das Zeug dazu hat. Es gibt noch einen weiteren Grund, warum ich mich vom Wort „Global“ immer mehr distanziere: es hat den Beigeschmack des ultimativen Egos, so wie es uns mittlerweile als Ökofaschismus begegnet, als kollektive Furcht vor der Zerstörung des Planeten, und so wie wir es schon lange kennen, als Traum einzelner Familien, Völker und Religionen (allen voran die Zionisten und amerikanischen Evangelisten) die Globale Weltherrschaft zu errichten. Global bezieht sich auf unsere Besessenheit von unserer Existenzangst auf diesem endlichen, gleichzeitig fragilen und urmächtigen Geschöpf Mutter Erde. Universell hingegen, bezieht sich auf den Geist und das Herz. Das Universelle fürchtet sich nicht vor Untergang und Tod, es umsorgt alles Lebendige. Wir studieren ja übrigens auch nicht in der Globalität sondern in der Universität – auch wenn mittlerweile Ersteres häufiger auf diese postmodernen Indoktrinationsanstalten zutrifft.

Fortsetzung folgt. Hier die Sendung auf Time To Do

Die Globale Verfassung bei Time To Do

Letzte Woche war ich bei Schweiz 5 für ein Interview eingeladen. Auf diesem Regionalsender, der in Langenthal produziert, empfängt Norbert Brakenwagen jeden Abend von Montag bis Freitag zwischen 20 und 21 Uhr einen anderen Gast zu einem Gespräch. Schwerpunkte seiner Sendung sind esoterische Themen, die Initiative Grundeinkommen und Geldreform, 9/11 sowie eine Menge andere Inhalte, die von den Massenmedien geächtet wurden. Vor einigen Wochen war zum Beispiel der iranische Botschafter in Bern zu Gast. Norbert bezeichnet den Sender als den letzten freien in Europa.
Hier die Aufzeichnung des Gesprächs.

Hat Herr Popp mein Buch kopiert? Nein. Ideen liegen bekanntlich in der Luft

Herr Popp gehört zur Fraktion der Geläuterten. (wer gehört nicht dazu, der beginnt, seine Augen zu öffnen?) Eine zivilisierte, deutsche Version von John Perkins sozusagen, dem die Läuterung im wahrsten Sinne ins Gesicht geschrieben steht. Herr Popp hat sich selbst aktiv am System beteiligt und wohl sogar daran geglaubt, in seinem Vorleben als Manager. Nun ist Herr Popp Leiter seiner Wissensmanufaktur und klärt zusammen mit Rico Albrecht in Vorträgen die Zuhörer auf. Eine seltene Blume im Garten des Herrrn. Er versteht es, sich über die auch in intellektuellen Kreisen verbreiteten Grabenkämpfen hinwegzusetzen, ohne dabei den Humor zu verlieren. Er forderte bei seinem letzten Vortrag im  Alpenparlament auch dazu auf, diese Grabenkämpfe endlich zu beenden.
Seine wichtigsten Anliegen sind im Grundlagenpapier Plan B zusammengefasst. Viele seiner Ideen überschneiden sich in verblüffendem Masse mit jenen in meinem Buch „Die Globale Verfassung“. Sei es das Thema Geldschöpfung, die Pressefreiheit oder das Bodenrecht. Man kann sehr gespannt sein, was geschieht, wenn Herr Popp einer grösseren Öffentlichkeit zugänglich wird. Mehr Öffentlichkkeit ist  seiner Arbeit auf alle Fälle zu wünschen!

Der Plan B von Herrn Popp kann auch hier direkt als PDF heruntergeladen werden.