10 Minuten konstruktive Vorschläge in Erwartung des Mahdi

Präsident Achmadi Nejad brauchte dieses Jahr bloss zehn Minuten. Er schlug eine Neuordnung der UNO vor mit einer zukünftigen Gleichberechtigung aller souveränen Staaten bei der Ausarbeitung und Einhaltung internationaler Normen. Zudem forderte er die Rückgabe der gestohlenen Gebiete an die Palästinenser und machte die imperialen Mächte auf ihre inneren Widersprüchlichkeiten aufmerksam. All das ändert natürlich nichts an gewissen Rückständigkeiten im Iran, aber die UNO ist ja nicht der Ort um internde Angelegenheiten einzelner Nationen zu diskutieren. Sonst müsste man ja auch von den amerikanischen Gefängnissen sprechen, die mit ihrer auffällig schwarzen Belegschaft für NIKE produzieren, den verwahrlosenden Veteranen mit Kriegstrauma. Die horrenden Studiengebühren..

Die ausführlichere Rede vor der General Assembly.
 

30 Minuten Lügen und Heuchelei des ****** vom Dienst

Die Vereinigten Staaten, nicht Mitglied des internationalen Gerichtshofs, die UNO im Fall von Libyen für ihre Interessen missbrauchend und unfähig einen einzigen hochrangigen Bankier einer der Grossbanken nach 2008 für ihre Vergehen zu bestrafen, erlauben sich mit ihrem Pressesprecher Obama anderen die Leviten zu lesen und von Freiheit und Gleichheit zu sprechen. Mich wundert, warum diese Menschen , denen die Amerikaner seit Jahren Bomben auf die Köpfe werfen nicht schon lange alle Konsolate gestürmt und in Schutt und Asche gelegt haben, im Angesicht dieser unerträglichen Demonstration von humanistischer Heuchelei und Arroganz.

http://www.youtube.com/watch?v=k5dh392zSis

2012

„…..in earlier times it was easier to control a million people, literally, than physically to kill a million people. Today it is infinitely easier to kill a million people than to control a million people.“        –        Zbigniew Brzezinski

Das grösste Rätsel unserer Zeit bezeichne ich als Informationsparadox. Es handelt sich dabei um das Phänomen des rasant wachsenden Widerspruchs zwischen global verfügbaren, zirkulierenden Informationen einerseits, die seit dem Anschluss der Mobiltelefone ans Internet bald für jeden Menschen der Erde zugänglich sind und der global konzentrierten Kontrolle über Land, natürliche Ressourcen und Gesetzgebung in den Händen einiger hundert Familien, Grosskonzerne und Banken andererseits. (sehr schön dokumentiert von dieser kürzlich veröffentlichten ETH-Studie) Mit zirkulierenden Informationen meine ich wohlgemerkt nicht die Nachrichten über das Privatleben von Filmstars, sondern jene Informationen, die uns potentiell dazu verhelfen, uns selbst und unseren Lebensraum Erde zu verstehen und sinnvoll zu nutzen. Wissen, Knowhow.

Man könnte davon ausgehen, dass die universelle Verfügbarkeit von immer besseren und umfassenderen Informationen auch jene Menschen zu einer inneren Transformation bewegt, welche die besagte Kontrolle über die Ressourcen ausüben. Doch dem ist ganz offensichtlich nicht so. Dies zeigt sich mittlerweile auch in ihrem Versuch, den Informationsfluss im Internet zu kontrollieren. Die Kontrolle der westlichen Medien ist sogar schon nahezu total. Wir leben de fakto bereits mit einem totalitären Mediensystem. Während es im Vorfeld des zweiten Irakkrieges noch starken Widerstand in den europäischen Medien gab, wurde mit dem Krieg gegen Khaddafi ein neues Zeitalter eingeläutet. Die westlichen Medien standen vereint hinter USA und NATO. Es war relativ einfach, weil Khaddafi mit seinem sehr zweifelhaften, nicht selten ruppigen Regierungsstil leicht diabolisiert werden konnte. In Syrien ist man jedoch mittlerweile dazu übergegangen, systematisch die Realität sozusagen virtuell zu erschaffen, da Assad einfach nicht in das Schema des Diktators hineinpasst und die Menschen in Syrien bei weitem nicht so unglücklich sind, wie man es uns weismachen will (1,2) und mehr unter den Bombenangschlägen und Enführungen der bewaffneten Rebellen, als der Syrischen Armee zu leiden haben. Dabei stört auch nicht weiter, dass die Nachrichtenagentur Reuters vor der Gefahr von Al-Quaida warnt und gleichzeitig die Rede der Nr.1 von Al-Quaida reportiert, in der er zum Sturz des Regimes von Assad aufruft. Es stört genau so wenig, wie die Tatsache, dass in Libyen nun Menschen an der Macht sind, die Al-Quaida angehören, die die Scharia einführen und die Frauen ihrer von Khaddafi verliehenen Rechte wieder berauben…Die Menschen im Westen scheinen tief und gründlich zu schlafen. Vielleicht handelt es sich bei solchen Meldungen um eigentliche Tests, um zu überprüfen, ob sie tatsächlich nicht mehr aufwachen.

Jene Wenigen, die die physischen Ressourcen und die Gesetzgebung auf unserem Planeten kontrollieren, wollen also auch die metaphysischen Ressourcen kontrollieren. Dabei stossen sie immer wieder auf den gleichen inneren Widerspruch, der sie wohl rasend machen muss: damit Menschen gewinnbringend arbeiten können, brauchen sie Informationen, je mehr, desto besser. Wenn die Informationen zu stark reguliert werden, können sie nicht mehr gewinnbringend arbeiten. Wenn sie die Informationen jedoch auf allen Ebenen frei zirkulieren lassen, werden die Menschen früher oder später das Machtmonopol der Wenigen in Frage stellen und beseitigen wollen. Sie können zwar versuchen Menschen den freien Zugang zu gewissen Ebenen, zum Beispiel naturwissenschaftlichen Informationen zu gewähren. So würden die Menschen nach und nach zu einer Art Werkzeugroboter mutieren, die irgendwelche Güter hocheffizient produzieren und ebenso effizient konsumieren, ohne ihre sozial und spirituelle Unterwerfung zu bemerken, aber das wird letztlich nie funktionieren, weil jeder Mensch eine inhärente Erinnerungsfunktion an sein wahres, göttliches Wesen hat. Die Wenigen sind also mit einem  Widerspruch konfrontiert, der tatsächlich nur dadurch zu lösen ist, indem sie sich entweder selbst an ihr göttliches Wesen erinnern, abdanken oder unsere Zivilisation auslöschen.